Weitere Firma entwickelt Technologie für Kalte-Fusion

Der italienische Physiker Francesco Piantelli hat gemeinsam mit einigen Mitarbeitern eine Firma mit dem Namen Nichenergy ins Leben gerufen. Ziel des Unternehmens ist die kommerzielle Nutzung der Nickel-Wasserstoff Reaktion.

Francesco Piantelli

Damit steht Nichenergy in Konkurrenz zu Andrea Rossis Energy-Catalyzer Technologie. Tatsächlich basiert das Prinzip hinter dem Energy-Catalyzer auf der Forschung von Piantelli und Rossis Partner Sergio Focardi. Piantelli begann die Erforschung der Grundlagen, was zur Entdeckung einer Nickel-Wasserstoff Reaktion im Jahre 1989 führte.

Die Entwicklungen beider Firmen basieren also auf der gleichen Reaktion, allerdings sind die Methoden, welche die Energieerzeugung maximieren sollen unterschiedlich. Nichenergy verwendet im Gegensatz zum E-Cat keine Katalysatoren, sondern setzt auf eine spezielle Geometrie und Größe der Nickel-Partikel sowie eine mehrschichtige Deposition. Es ist unklar, ob der Nickel auch angereichert wird.

Nun besteht die Gefahr von Auseinandersetzungen über die Patente für die Technologie. Rossi verfügt bisher über ein Patent in Italien, ein internationales Patent ist beantragt aber noch nicht genehmigt. Drei Patente für einen ähnlichen Kalt-Fusions Apparat wurden bereits an Piantelli vergeben.

Piantelli scheint jedoch noch nicht über einen funktionierenden Reaktor zu verfügen. Während Rossis E-Cat schon mehrfach getestet wurde – ein weiterer Test ist für diesen Oktober geplant.

Egal welche Firma das Rennen um die Markteinführung einer Kalt-Fusions Technologie gewinnen sollte, die Welt würde sicherlich von einer billigen, quasi unerschöpflichen und umweltschonenden Energiequelle profitieren.

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