Und es funktioniert doch

Und es funktioniert doch

Forschung ist die Verwirklichung einer Idee unter Anwendung aller wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zu dieser Zeit verfügbar sind. Wie oft stellt sich später heraus, dass das Experiment nicht möglich war oder uneffektive ist, gefährlich oder nicht nutzbringend ist? Ist das nicht manchmal auch mit grosser Enttäuschung und vielleicht auch mit Blamage verbunden?

Heiße Fusion ist bekanntlcih der Vorgang, dem wir unser Dasein zu verdanken haben. Jede Sekunde verschmelzen in unserer Sonne viele Millionen von Tonnen Wasserstoff zu Helium und geben dabei enorme Mengen von Energie ab. Das langersehnte Ziel ist, diesen Vorgang auf der Erde unter kontrollierbaren Bedingen nachzuvollziehen und alle unsere Energieprobleme zu lösen.

Die Endprodukte, so wie die Zwischenprodukte des Prozesses enthalten keine radioaktiven Materialien und sind daher umweltfreundlich. Dass aber der Wasserstoff auf Millionen von Graden erhitzt werden muss, ist eines der Probleme und wir sind gewillt, Gelder für die Entwicklung zur Verfügung zu stellen, die kleinere Länder nicht einmal im gesamten Jahr erwirtschaften.

Selbst nach Jahrzehnten können wir keinen funktionsfähigne Reaktor vorweisen. Ist es nicht daher mehr als eine Blamage, wenn ein wenig bekannter Forscher ein Gerät vorstellt, dass auf einer zweifelhaften Prinzip Strom erzeugen soll, wenn das Gerät kleiner ist als eine haushalts- übliche Klimaanlage, die Anschaffungskosten günstiger sind als eine Waschmaschine und der Strom billiger ist als das Wasser, das wir verbrauchen? Die Anlage von Herrn Rossi können mit Versuchen untermauert werden, die ein Hobbywissenschaftler am Kuchentisch nachvollziehen kann.

Die Investitionen kommen eher einem Taschengeld als einer Finazierung auf internationaler Basis gleich. Vor zwei Jahrzehten haben Experimente deutlich gezeigt, dass die Idee, die heute als Kaltfusion oder LENR bezeichnet wird, nicht nachvollziehbar ist und daher als Illusion abgetan werden muss. Die Anlage von Herrn Rossi beruht auf sehr änlichen Grundlagen.

Aber funktionieren die ursprunglichen Experimente wirklich nicht? Die Experimente verlangen ungewöhnlich Voraussetzungen. Nach dem Aufbau der Anlage, die eher an die ersten Schulversuche erinnern, benötigt man eine Wartezeit von etwa zwei Wochen.

Eine Palladium Electrode muss genau in die Mitte einer Spule gesetzt werden. Wenn der Versuchsaufbau sehr einfach erscheint, müssen einige Dinge jedioch sehr genau eingehalten werden. Hier ist sicherlich ein Teil der Antwort zu suchen, warum das Experiment nicht nachvollziehbar scheint.

Das Hauptübel aber bsteht darin, dass die Grundlagenforschung noch keine ausreichenden Erklärungen über alle Einzelheiten liefern kann, warum Kaltfusion doch funktioniert. Heute besteht wenig Zweifel an der theoretischen Lösung Nuklearreaktionen für die Energieerzeugung zu nutzen ohne schädlicher Strahlungen oder Erhitzen der Rohstoffe zu Temperaturen, die uns große Probleme entgegensetzen.

Herr Rossi ist nicht allein. Seit Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler von mehreren Gebieten, substanzielle Klarheit in das Gebiet, das imer noch mehr mit Glauben als mit Wissen durchsetzt ist, zu bringen. Einen guten Beitrag haben einige Wissenschaftler in einem Video zusammengestellt.

Das einstündige Werk verdeutlicht wesentliche Erkenntnisse, die nicht wegzudiskutieren sind. Sie und so viele andere Erklärungen sind ein Anfang. Aber schon heute zeichnet sich die Möglichkeit ab, dass wir eines Tages Herrn Rossi‘s Anlage, entgegen der Skepsis, als normale Stromquelle im Haushalt verwenden können, wenn wir immer noch nicht genau erklären können, warum wir Strom so billig in unbegrenzter Mengen herstellen können. Entegen jeden Zweifels werden wir eines Tages in der Lage sein, zu sagen: “Und es funktioniert doch.”

Recent search:

  • Kalte kernfusion
  • kaltfusionsreaktor
  • kalte kernfusion 2012
  • kalte fusion ente
  • kalte fusion lenr