Rechenfehler sind menschlich

Rechenfehler sind menschlich

methane-pump-at-freshkills-parkAber manche haben gravierende Folgen. Man stellte kürzlich fest, dass die Fehlerquote, die den Methanaustritt aus Bohr-und Förderaktivitäten misst, um 50% von der Wirklichkeit abweicht. Dieser Zustand herrscht bereits seit 20 Jahren. In Zahlen ausgedrückt, lag man bei 14 Millionen Tonnen Methan falsch, die zusätzlich die Atmosphäre erreichen. Methan ist nebenbei bemerkt 34 mal gefährlicher als Kohlendioxid, da es die Wärme besser in der Atmosphäre hält als CO2. Aber wen kümmert’s? Solange die Kasse klingelt, ist für den Gasproduzenten die Welt in Ordnung, auch wenn die Natur bereits ihre Krallen zeigt.

Das erscheint noch fragwürdiger vor dem Hintergrund, dass das modernste Energieerzeugungsverfahren bereits seit einem Jahr verfügbar ist.  Ein Verfahren, das eine Million mal soviel Energie aus Masse entziehen kann und dabei keine Spuren in der Umwelt hinterlässt, sollte eigentlich jeden aufhorchen lassen. Erst vor zwei Jahren bekam die Kalte Fusion einen neuen Startschub, als Andrea Rossi, ein italienischer Erfinder sich dem alten Versuch von Pons und Fleischmann annahm und seinen E-cat daraus entwickelte.

Pons und Fleischmann waren zwei Chemiker, die der verblüfften Öffentlichkeit einen Versuch vorführten, der wie ein Witz erschien. Sie nannten ihr Energiesystem Kalte Fusion und vertraten eine amerikanische Universität. Aber statt riesiger, fabrikgroßer Aparaturen, wie es in der Fusion üblich ist, erschienen sie auf dem Podium mit einem Marmeladenglas in der Hand. Tatsächlich war der Versuchsaufbau denkbar einfach. Das Glas war mit eine klaren Flüssigkeit gefüllt, und deutlich konnte man die beiden Elektroden, eingetaucht in dieser Flüssigkeit sehen. Mit einer anfänglichen Stromzufuhr heizte sich die Flüssigkeit auf, und nach Entfernen der Energiequelle, begann das System eigene Energie zu erzeugen.

Die Flüssigkeit war Deuterium, das man im Wasser reichlich findet. Eine der Elektroden bestand aus Palladium, einem Verwandten des Platins. Dies geschah vor zwanzig Jahren. Die beiden wurden als Helden gefeiert, aber der Sieg war von kurzer Dauer, denn die Befürworter der Fusion, die Milliarden von Dollars Jahr für Jahr einstrichen und ihre Versuche zu Giganten ausweiteten, konnten keine greifbaren Ergebnisse vorlegen. Geld ist Macht, besonders in USA, und so nahmen Bestechungen, Verfälschungen von Berichten und Drohungen ihren Lauf. Die beiden unbedeutenden Wissenschaftler wurden todgeschwiegen und verschwanden so schnell wie sie erschienen.

Andrea Rossi übernahm die Idee und wandte sie auf andere, feste Materialien an mit dem Ergebnis des E-cat. Die Zweifler starben nicht aus und versuchten auch hier, einen Riegel vor der Verwirklichung zu schieben. Der E-cat ist jedoch seit einem Jahr im Betrieb und kann nicht mehr verleugnet werden. Er ist Wirklichkeit mit niedrigen Anschaffungskosten, extrem niedrigen Betriebskosten und unerschöpflichen Energiemengen. Das Beste vielleicht ist, dass er vollkommen umweltneutral ist.