Staubwischen nicht nur für die Schönheit
Solarzellen dienen dem Einfangen von Sonnenlicht, das auf direktem Wege in elektrische Energie umgewandelt wird. Aber sie sind auch die größten Staubfänger. Und damit beginnt das Problem. Der feine Staub mag zunächst wenig bemerkt werden, aber die Solarzellen erhalten verminderte Lichtmenge, die zu weniger Strom führen. Solarzellen und Reflektoren erfordern eine gute Wartung.
Kürzlich ist ein System vorgestellt worden, das in der Lage ist, Staub elektrisch aufzuladen und ihn dann durch magnetische Kräfte von der Oberfläche der Zellen abzustoßen. Dies benötigt etwas Energie, aber die Kollektoren sind wieder sauber. Das System wird in Kürze auf den Markt gelangen und kann auch ältere Modelle der Kollektoren damit nachrüsten. Dies klingt gut, aber ein anderer Energieerzeuger fragt niemals nach dem Staubtuch. Gemeint ist der E-cat. Er fällt nicht unter die Rubrik „Erneuerbare Energie“, da er Material benutzt und es in ein anderes verwandelt, um aus diesem Prozess riesige Mengen an Energie zu schöpfen.
Aber betrachten wir es einmal neutral. Gewiss, er benötigt Material, und damit kann er sich nicht als erneuerbar bezeichnen. Dieses Material ist Nickel und Wasserstoff. Der Planet Erde hat sehr viel davon. Nickel ist das fünfthäufigste Element auf dem Erdball. Und der E-cat nimmt sich gerade einmal ein reiskorngroßes Stückchen pro Monat, um die Energiemenge zu erzeugen, die ein Haushalt in dieser Zeit verbraucht. Diese Tatsache allein ist kaum vorstellbar. Denken wir einmal, wieviel Öl man im Winter verheizt, nur um das Haus warm zu halten, geschweige denn den Strom, den man in dieser Zeitspanne verkonsumiert!
Dies alles zusammengenommen, kann man mit der Umwandlung eines Stückchen Nickels in Kupfer erreichen. Kupfer ist eigentlich begehrter, als Nickel und stellt damit sogar einen Vorteil dar. Der E-cat ist ein Gerät, das für die kontinuierliche Benutzung von 6 Monaten ausgelegt ist, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Dennoch ist das Gerät selbst nicht größer als eine Orange. Allerdings nimmt der Wärmetauscher, der die erzeugten 1500 Grad in heißen Wasserdampf umsetzt, einen aktentaschenmessenden Platz in Anspruch.
Wenn wir uns die Anschaffungs- und Betriebskosten betrachten, werden wir erneut überrascht: Das Gerät kostet etwa einen durchschnittlichen Monatslohn, die Betriebskosten fallen auf etwa 1 bis zwei Euro im Monat und können damit genug Energie für ein Einfamilienhaus produzieren. Das Gerät kann damit überall untergebracht werden, in der Küche oder im Keller, und es produziert keine Geräusche, Gerüche oder irgend welche Nebeneffekte, die uns stören könnten. Auch die unabhängige Stromerzeugung wird damit angesprochen, und so fallen eines Tages alle Kabel und Leitungen fort. Damit benötigt man auch das Staubtuch nicht mehr. Die Wartung wird überflüssig, bis auf das Nachladen zweimal im Jahr.








