Öl aus Algen quetschen?

Öl aus Algen quetschen?

screen-shot-2012-08-27-at-1-09-53-pmAlgen sind ungeheur artenreich und vielfältig in ihren speziellen Lebensfunktionen. Einige, wenige von ihnen sind als die zukünftige Energiequelle identifiziert worden, da man entdeckte, dass sie eine Vorstufe von brennbarem Öl produzieren. Der Prozess, das Öl den winzigen Pflanzen zu entlocken ist nicht einfach, aber man hat es im Griff. Algen wachsen selbst im nicht optimalem Wasser, benötigen nur ein paar wichtige Zutaten und natürlich reichlich Sonnenlicht. Tanks, Teiche und Glasröhren eigenen sich bestens für eine Produktion, die uns von Ölimporten unabhängig machen könnten. Europa bietet, besonders im Süden, immer noch genügend Raum, solche Anlagen zu errichten. Worauf also warten wir noch?

Erst einmal darf nicht verschwiegen werden, dass das gewonnene Öl immer noch Kohlendioxid erzeugt. Es trägt nach wie vor zur Klimaverschlechterung bei und muss damit negativ beurteilt werden. Öl ist sehr bequem zu nutzen, aber das darf einfach nicht über die verheerenden Folgen gestellt werden, die uns schon in nächster Zukunft erwarten. Abgesehen davon, ist die Produktion von Öl aus Algen noch nicht so weit entwickelt, dass es sehr rentabel wird. Hohe Investitionskosten für ein neues Verfahren, das uns fast keinen Schritt weiterbringt, ist kaum als Durchbruch anzusehen.

Auf der anderen Seite gibt es aber bereits Möglichkeiten, Energie in ausreichendem Maße zu produzieren, ohne die Umwelt weiter zu belasten und ohne hohe Investitionskosten. Ein Verfahren, das bereits nicht nur getestet ist, sondern bereits seit einem Jahr produziert wird und im Betrieb ist, wird mit dem E-cat verwirklicht.

Wenn wir endlich einsehen, dass Verbrennungen uns keine saubere Energie liefern können, egal wieviele Filter wir installieren, werden wir uns einer Energie zuwenden müssen, die nicht so verschwenderisch mit Rohstoffen umgeht. Der E-cat fällt in eine solche Kategorie. Während riesige Mengen an Öl verbrannt werden müssen, begnügt sich der E-cat mit kleinsten Mengen, die kaum mit broßem Auge wahrnehmbar sind. Der E-cat beruht auf der Energie der Atomverschmelzung, die sich aber nur im Inneren eines Atoms abspielt und nicht, wie bei der Verbrennung, nur in der Atomhülle. Der Kern ist wesentlich energiereicher, und Kernreaktionen bringen die Energieausbeute um den Faktor eine Million nach oben. Damit sind wir natürlich in der Lage, auch die Rohstoffe dementsprechend zu schrumpfen. Dennoch ist das Erzeugerverfahren einfach zu beherrschen, da sich der Prozess über ein halbes Jahr erstreckt.

Die Rohstoffe für die Produktion sind Nickel und Wasserstoff, die zu Kupfer verschmolzen werden. Also ist auch das Endprodukt nicht radioaktiv, sondern kann als neuer Rohstoff in andere Zyklen eingeschleust werden. Ist damit nicht eigentlich das Energieproblem gelöst?