Materialverbrauch des E-Cat

Im E-Cat reagieren Wasserstoff und Nickel unter Freisetzung von thermischer Energie zu Kupfer. Da stellt sich die Frage, welcher Verbrauch an Ausgangsstoffen zu erwarten ist, ob weitere Kosten entstehen und auf welchen Preis für die erzeugte Energie man hoffen kann.

Rossi gibt in dem Blog auf seiner Webseite, unter Verweis auf den Bericht der schwedischen Wissenschaftler Hanno Essen und Sven Kullander an, dass ein E-Cat in 24 Stunden nur 0.2 Gramm Wasserstoff verbraucht.

Außerdem muss die Anlage nach 180 Tagen Betrieb mit einer neuen Ladung Nickel versorgt werden. Auf Nachfrage eines Lesers bestätigt er, dass der E-Cat tatsächlich nur alle 6 Monate wieder mit Nickelpulver aufgefüllt werden muß.

Die Herstellung des benötigten Nickelpulvers soll angeblich nur 10% Mehrkosten, im Vergleich zu gewöhnlichem Nickel, verursachen.

File:Nickel chunk.jpg
Nickel-Brocken

Rossi behauptet, dass die Kosten für 1kWh elektrische Energie circa $0,01 betragen werden und $2 pro kW. Unklar ist, ob eventuell anfallende Wartungskosten bei dieser Schätzung berücksichtigt wurden. Das hört sich alles sehr günstig an, ob diese Werte auch in der Praxis erreicht werden wird sich zeigen.

Rossi kündigt “idiotensichere” Messungen für die nächste im Oktober in den USA geplante Demonstration an, so dass hoffentlich verlässliche Meßdaten unabhängige Schätzungen des Verbrauchs und der Kosten zulassen werden.

 
 
 
 
Nickel-Pulver

Eine weitere Frage stellt sich hinsichtlich der Unbedenklichkeit der Reaktionsprodukte für Gesundheit und Umwelt, welche Entsorgungskosten könnten beispielsweise anfallen? Rossi bekräftigt in einem Blog, das weder radioaktive Materialien verwendet werden, noch radioaktive Materialien (auch kein Tritium) bei der Reaktion entstehen.

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