Kohle, die grüne Energie von morgen?

Kohle, die grüne Energie von morgen?

coal-705301Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Die Kohle ist das Symbol für Umweltverschmutzung schlechthin. Nun soll sie unsere aufstrebende Zukunft sein, nachdem wir schon seit langem versuchten, sie aus unserem Leben zu verdrängen? Dampflokomotiven gibt es nur noch im Museum und als Spielzeug, von dem ein Kind nicht einmal die Verbindung zur Realität versteht. Dennoch ist Kohle hinter den Kulissen ein wichtiger Enegieträger für unseren täglichen Strombedarf. Filter und andere Anlagen verhindern das Schlimmste. Schwarze Schlote und dunkle Rauchwolken gehören in Europa meist der Vergangenheit an.

Aber Kohlendioxid ist farblos und kann nicht durch den Geruchssinn wahrgenommen werden. Stillschweigend bildet es dicke Schichten um den Erdball vermischt mit anderer Luft und absorbiert große Mengen abstrahlender Wärme, die nicht mehr ins All entweichen kann. Die Venus ist ein drastisches Beispiel der Konsequenzen daraus. Die Atmosphäre der Venus ist bereits auf 400 Grad Celsius aufgeheizt, obwohl die Venus immer noch weit von der Sonne entfernt ist.

Die Kohle ist aber eine der billigsten Energien und will einfach nicht aus den Energieplanungen verschwinden. Sie wird an vielen Stellen abgebaut und muss nun auch die fehlende Energie der abgeschalteten Atomkraftwerke übernehmen. Wir können einfach nicht auf sie verzichten. Dann aber kamen Wissenschaftler auf die Idee, das Kohlendioxid abzuscheiden, bevor die Gase in die Atmosphäre entweichen. Ist das möglich? Besondere Anlagen sind in der Lage, die Gase nach ihren Eigenschaften zu unterscheiden und zu separieren. Kohlendioxid kann mit sehr hoher Zuverlässigkeit entfernt werden. Die Frage stellt sich dann natürlich, was tun mit all dem Gas. Geologen versichern uns, dass man es einfach tief in der Erdkruste einlagern kann und wartet, bis es sich mit den Gesteinsschichten zu etwas anderem umwandelt. Im besten Fall wird es wieder so etwas wie Öl. Aber wer will schon auf einer Gasglocke, gefüllt mit Kohlendioxid sitzen?

Also doch nicht so grün wie angenommen? Es gibt aber eine Technologie, die unbestritten grün ist, da sie keinerlei Umweltbelastungen nach sich zieht. Gemeint ist der E-cat, der auf der Kernverschmelzung von Nickel und Wasserstoff beruht. Dieser Prozess ist die Verwirklichung  der Kalten Fusion. Wasserstoffprotone werden in Teilschritten an Nickelkerne angelagert und setzen komplizierte Wellenbewegungen der Protone in Gang, wobei die Protone in die Nickelatomgitter eindringen und dabei sich nach und nach mit ihnen zu Kupfer verbinden. Der Prozess findet nicht spontan und explosionsartig statt, sonder gemächlich über ein halbes Jahr aber gibt dabei eine Hitze von 1400 Grad Celsius ab. Ohne Abgase oder Radioaktivität ist der E-cat endlich die Lösung, auf die wir schon lange warteten.