Frisches Wasser für die durstende Welt

Frisches Wasser für die durstende Welt

sprinklerEs ist kein Geheimnis, dass Wasser sehr bald knapp wird. In vielen Teilen der Erde ist Trinkwasser bereits zu einer seltenen Kommodität geworden. Wasser sollte eigentlich jedem in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Ist es nicht eines der wenigen, lebensnotwendigen Dinge, ohne die wir nicht existieren können? Während die Weltmeere überfließen, sind andere Erdteile pulvertrocken. Der einzige Grund, weshalb wir Seewasser nicht nutzen können, liegt in dem hohen Salzgehalt. Seit Jahrhunderten versucht man schon, das Salz mechanisch oder chemisch zu entfernen.

Die Osmose ist nach wie vor eine der wenigen, praktikablen Wege, Salzwasser nutzbar zu machen. Kürzlich stellten die Briten ein neues Verfahren vor, das wesentliche Fortschritte in dieser Methode beweist. Die Nanotechnologie steht am Ende der Idee vieler Forscher, die darin das Heil der Entsalzung sehen. Aber allen Verfahren ist eines gemein: Sie alle benötigen enorme Mengen an Energie. Wenn diese Energie zu teuer ist, wird das Wasser ebenfalls unwirtschaftlich zur Beregnung in der Landwirtschaft, und viele Leute der verarmten Gesellschaft können es sich einfach nicht leisten.

Blicken wir doch einmal zurück auf den Kern des Prinzips, der die hohen Energien verschlingt. Ohne billige Energie können Entsalzungsanlagen einfach nicht errichtet werden. Wie wäre es mit dem E-cat als Lösung des Problems? Der E-cat produziert enorme Mengen an Energie, die jedoch leicht zu kontrollieren sind, da sie in Untereinheiten produziert wird, die einzeln an- und abgeschaltet werden können.

Trotz der Gemeinsamkeit mit Atomreaktoren, die ebenfalls die Energie aus Kernreaktionen beziehen, arbeitet der E-cat auf dem Prinzip der Kernfusion. Nickel und Wasserstoff in mikroskopisch kleinen Mengen sind die Ausgangsstoffe. Die Kerne des Wasserstoffs werden in Teilschritten an das Nickel angelagert ( oder besser eingelagert) bis das Metall sich nach etwa 6 Monaten in Kupfer verwandelt hat. Eine gleichbleibende Hitze von etwa 1400 Grad Celsius kann dem System für ein halbes Jahr entnommen und in kinetische Energie umgeformt werden. Die verbrauchten Mengen an Brennstoff liegen bei etwa einem reiskorngroßen Stückchen Nickel pro Monat pro Haushalt. Dass die Betriebskosten entsprechend gering sind, versteht sich von selbst.

Der E-cat ist zur Zeit als industrielle Anlage von 1 MW lieferbar und im Einsatz. Hohe Energieausbeute verbunden mit unglaublich niedrigem Strompreis ist endlich die Antwort, auf die eine stete Wasserversorgung angewiesen ist. Wasserknappheit sollte damit der Vergangenheit angehören. Viele Regionen in Australien und Afrika könnte in Oasen verwandelt werden. Auch den USA drohen schon bald Wasserengpässe, besonders in der Landwirtschaft. Der E-cat steht bereit, zu helfen, permanent. Und Nickel geht uns niemals aus, es ist das fünfthäufigste Element auf dem Planeten.