Es wird ernst!

Es wird ernst!

china-drought_1350575iWieder einmal malen Wissenschaftler ein noch düsteres Bild über unsere Zukunft. Aber das Wort Zukunft beschreibt nicht eine Epoche am fernen Horizont sondern unser Jahrzehnt. Wir alle sind davon betroffen. Die Europäer mit ihrem Sinn für die Umwelt sind sogar schlimmer dran als andere, die eigentlich durch ihre Habgier und Rücksichtslosigkeit am meisten Schuld an dem Übel tragen.

Aber jetzt ist nicht die Ziet, die Ungerechtigkeiten auf der Welt hervorzuheben. Es ist die Zeit zum Handeln.

Warum die Eile? Während viele sich immer noch nicht um die Folgen der heranrollenden Katastrophen kümmern, erkennen andere dass wir bereits im fortgeschrittenen Beginn einer ständig zunehmenden Spirale von Natureinbrüchen und unendlichen Reparaturrechnungen sind. Wenn der Meeresspiegel nur 20cm ansteigt, geht damit oft 20m Land verloren. Länder mit langen Küsten büßen damit viel Fläche ein, die zu einer größeren Menschendichte und weniger Anbaufläche für Nahrung führt. Nahrung wird ohnehin durch unvorhersehbares Wetter mit Fluten, Hitzeperioden und extreme Temperaturstürzen immer knapper. Die Migration wird sehr bald einsetzen und die Nahrungsmittelpreise werden drastisch steigen. Für arme Länder zieht dies Folgen nach sich, die in jedem Land zu spüren sein werden. Wenn ein Mensch einmal nichts mehr zu verlieren hat, schreckt er nicht vor Verbrechen zurück, und Kriege um Wasser und Nahrung zeichnen sich schon ab.

Ein Abbau der Rüstung ist also undenkbar. Neben Nahrung ist aber Energie vielleicht noch wichtiger, denn sie kann in vieler Hinsicht die Knappheit ausgleichen. Wasser zum beispiel kann leicht aus Meereswasser (outlet) gewonnen werden, wenn wir über billige Energie verfügten. Nahrungsmittel könnten dann leicht in ariden Gebeiten angebaut werden, wo einzig und allein das Wasser fehlt. Energie steht damit wieder einmal am Beginn der Kette. Aber sie muss neben ausreichend vorhanden auch sehr billig sein.

Nur die neuesten Verfahren zur Erzeugung können da noch mithalten. Thorium steht oft im Rampenlicht, da es wesentlich sicherer als Uran ist, aber als radioaktives Element ebenfalls ungeheure Energieausbeuten vorweisen kann. Radioaktiver Abfall veranlassen aber den Wissenschaftler zu mehr als einem Stirnerunzeln. Auf der einen Seite schaffen wir die umstrittene Kernenergie ab, dann aber entwickeln wir eine neue. Nebenbei bemerkt befindet sich Thorium mehr auf dem Papier als in einem handfesten Reaktor.

Der E-cat, jedoch ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Er befindet sich bereits im Betrieb, und kann sich als völlig umweltneutrales Verfahren rühmen. Kein anderes Energieerzeugungsprinzip kann sich mit dem E-cat messen. Er ist billig und so ergiebig wie ein Atomreaktor. Umwelproblem aber gibt es nicht. Er produziert neben Energie nur Kupfer. Auf Grund der Ergiebigkeit sinkt dann der Strompreis auf etwa 5% der hiesigen Kosten. Nicht schlecht!