Energieausbeute im Vergleich

Wir haben eine Vorstellung, wieviel Energie wir von der Verbrennung von Öl erwarten können. Wir wissen, dass wir Tausende von Litern Öl für jeden Winter brauchen, um unser Haus auf wohlig warme Temperaturen zu halten. Auf der Suche nach kraftvolleren Brennstoffen, die ökonomisch vertretbar sind, stoßen wir schnell auf Grenzen. Sie sind entweder zu teuer oder nicht in ausreichenden Mengen vorhanden.

Der wirklich immense Sprung zu geballten Energien bedarf der nuklearen Reaktionen. Mit anderen Worten müssen wir einfach alle chemischen Vorgänge vergessen und uns den größten Kraft, die wir auf der Erde kennen, zuwenden der Nuklearreaktionen. Bekanntlich steigt damit die Effizienz um den Faktor eine Million. Um ein Bild davon zu bekommen, was dies eigentlich für Sie bedeutet, stellen Sie sich vor, Sie verbrauchen 5000 Liter Öl im Jahr für Ihre Heizung. Mit einer nuklearen Energieerzeuger wird diese Menge auf 5 Kubikzentimeter fallen, das ist etwa so viel wie 4 Maggiwürfel. Das ist wirklich kaum zu glauben und doch ist dies noch nicht einmal das Ende der Skala. Die größte Energie generiert die Kernfusion, der Vorgang der sich in der Sonne abspielt. Diese Energieausbeute ist noch einmal zehntausendmal stärker als die Kernspaltung unserer Reaktoren.

Aber die Vergangenheit hat uns zu viele Hindernisse in den Weg gestellt, solche Energien für unseren Strombedarf anzuzapfen. Während immer noch einige Wissenschaftler an den großen Durchbruch glauben, gaben die meisten Regierungen auf. Aber es gibt noch andere Vorgänge im Inneren eines Atomkerns, der uns Energien bereitstellt, die unsere Zukunft sichern können. Es ist die Kalte Fusion. Um eine Besonderheit der Kernfusion von der Kernverschmelzung, wie sie in der Sonne vor sich gehen, abzugrenzen,  nannte man sie Kalte Fusion, da sie bei 100 Grad Celsius bereits in Gang kommt. Dies steht im krassen Gegensatz zu der Temperatur, die die Sonne erzeugt, um uns mit Energie zu versorgen.  Die Kalte Fusion bringt uns dann aber auch auf das Energieniveau einer Kernspaltung zurück, die aber immerhin noch eine Millionmal stärker als die Verbrennung von Öl ist.

Warum also stellen wir Kalte Fusion über Kernspaltung? Wer möchte schon einen Schritt zurückgehen zur Kernspaltung? Haben wir nicht gerade eingesehen, dass Kernspaltung zu viele Gefahren birgt? Kalte Fusion dagegen ist ungefährlich und umweltfreundlich, das Endprodukt ist einfach Kupfer, das man für andere Dinge weiterverwenden kann. Das Ausgangsmaterial ist in fast unbegrenzten Mengen vorhanden und ist billig. Der Reaktor ist klein, tragbar und preisgünstig. Der E-cat ist das erste Gerät auf der Welt, das sich dieses Verfahren zu Nutze macht. Ende des Jahres wird es bereits in Produktion gehen. Ist das nicht das Ende der Energiekrise?