Umweltfreundliche Kernenergie, die Kalte Fusion macht‘s möglich
Je mehr wir über den Atombau wissen, desto unglaublicher erscheint uns die materielle Welt um uns herum. Das Meiste, das wir berühren, enthält eigentlich recht wenig Materie, sondern erscheint massiv mehr durch die Kräfte, die die Teilchen aufeinander ausüben. In Wirklichkeit war Materie eine spätere Erfindung des Weltalls, nachdem es schon Millionen von Jahren auseinanderstrebte. Erst als das sogenannte Higgsfeld ausgebildet wurde, bekamen Atomteilchen die Möglichkeit, Masse anzunehmen. Die Dinge um uns herum sind also erst entstanden, als atomare Strukturen immer komplizierter wurden. Mit Zunahme der Komplexität nahm auch das Arsenal an Möglichkeiten zu, uns mit Energie zu versorgen.
Die meisten Verfahren heute beruhen, aus atomarer Sicht, nur auf Reaktionen der Hüllen der Atome, die bekanntlich aus rasend schnell zirkulierenden Elektronen mit geringer Masse bestehen. Sie umkreisen die wesentlich schwereren Kerne, die hauptsächlich aus Protonen und Neutronen zusammengesetzt sind. Die Elektronen können leicht mit Elektronen anderer Atome gemeinsam eine Hülle bilden, das als eine chemische Reaktion angesehen wird. Alle Verbrennungen, zum Beispiel, sind auf dieser Weise zu erklären.
Die größte Energie aber, ist den Kernen zu entlocken, wenn sie in Aktion treten. Geringe Massenverluste lassen sich in gewaltige Energien umsetzen. Kernreaktionen aber sind auch oft sehr gefährlich, wie wir alle von Reaktorunglücken wissen, und mehr und mehr Länder geben die ergiebige Energie zu Gunsten der Sicherheit auf. Ein Kernreaktor benutzt immer schweratomige Ausgangsstoffe und spaltet diese Atome in kleinere Einheiten. Der geringe Masseverlust bildet die Basis für die Energieausbeute. Die Gefahren, die damit verbunden sind, insbesondere die radioaktive Strahlung wirft ein mehr als negatives Licht auf die Atomenergie.
Aber eine andere Art der Kernreaktion scheint all solche Gefahren zu umgehen und nutzt nur die Vorteile, die Atomreaktionen zu bieten haben. Es ist die Verschmelzung kleiner Atome zu größeren. Der Vorgang, der seit Milliarden von Jahren auf der Sonne stattfindet, soll nun auch im kleinen Maßstab die Bevölkerung mit Strom versorgen. Dass diese Versuche während der letzten 30 Jahre keine nennenswerten Ergebnisse brachten, ist kein Geheimnis.
Aber immer noch vielen unbekannt ist, dass ein abgewandeltes Verfahren, die Kalte Fusion, alle Vorteile der Kernfusion auf sich vereint. Der E-cat ist nun das erste und vorläufig einzige Gerät, dass sich dieser Reaktionen bedienen kann. Es ist gerade einmal so groß wie eine Orange, ist aber in der Lage ein gesamtes Haus mit Energie zu versorgen. Es verschmelzt Nickelkerne mit Wasserstoffprotonen und erzeugt eine gleichbleibende Hitze über 6 Monate. Der E-cat ist bereits im Betrieb, aber vorerst nur als große, 1MW-Anlage. Die haushaltsgroße Einheit wartet nun auf seine behördliche Zulassung. Dann endlich kommt jeder in den Genuss der billigen und umweltfreundlichen Energie.
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