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1MW LENR Kraftwerk erfolgreich getestet

Am 28. Oktober wurde das 1MW LENR (niederenergetische Kernreaktionen) Kraftwerk in Bologna getestet. Der Entwickler Andrea Rossi hat erste Daten dieses Testlaufs in Form eines Protokolls auf seinem Blog veröffentlicht.

Der Test fand zwischen 9 Uhr und 23 Uhr statt und wurde von dem Ingenieur Domenico Fioravanti als Vertreter des immernoch geheimen US-amerikanischen Kunden und Andrea Rossi als Vertreter des Verkäufers der Leonardo Corporation durchgeführt.

Verantwortlicher Fachwissenschaftler für die Messung von Strahlung außerhalb des Reaktors war Dr David Bianchini von der Universität Bologna. Das Testprotokoll ist von ihm unterzeichnet. Die wichtigsten Daten daraus sind im Folgenden zusammengestellt und übersetzt.

Der Reaktor war insgesamt 5 ½ Stunden lang im Betrieb. Dabei verdampften 3716 Liter Wasser, bei 5 Litern unverdampftem Wasser. Die durchschnittliche Temperatur des Wasserdampfes lag bei 104,5 ºC.

Die insgesamt erzeugte Energie betrug 2635 kWh und wurde wie folgt berechnet: (Wasserdampf in kg x 627,5) + (100 – eingesetztem Wasser) x kg erhitztem Wasser x 1.16 =  2635 kWh. Das Verhältnis von erzeugter Energie zu verbrauchter Energie (COP) sei 2635:0 gewesen.

Es konnten keine Emissionen von Gas, Rauch, Flüssigkeiten oder Abfallprodukten festgestellt werden. Es wurde auch keine erhöhte Strahlung gemessen. Lärmemmissionen in 5 Metern Entfernung vom Kraftwerk unter 50 dB.

Der abschließenden Schlussfolgerung Domenico Fioravantis nach waren die Testergebnisse zufriedenstellend und das Kraftwerk ist bereit zur Auslieferung an den Käufer.

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Welche Firmen entwickeln noch Reaktoren für Kalte-Fusion ?

Nach den Berichten über Andrea Rossis E-Cat und Francesco Piantellis neu gegründete Firma Nichenergy folgt nun eine Übersicht über weitere Unternehmen, die Kalte-Fusion Reaktoren zur Energieerzeugung verwenden wollen:

Die Firma Energetics Technologies, hat eine Kooperation mit Robert Duncen und der Universität von Missouri laufen. Ihr Reaktor soll Wärme mit Hilfe von Palladium und einem elektrischen Impuls erzeugen. Leider konnten bisher noch keine reproduzierbaren, kontrollierbaren Ergebnisse erzielt werden.

Der Ingenieur und Erfinder Robert Godes und sein Unternehmen Brillouin Energy Corporation verfügt dagegen über eine recht genaue Vorstellung von den Vorgängen in ihrem Reaktor (siehe Link weiter unten).

Dessen Funktionsprinzip beruht auf unter Druck gesetztem Wasserstoff in einem Nickel/Palladium-Gitter, ein elektromagnetischer Impuls dient als Katalysator. Das geplante Gerät für Heißwasser- bzw. Dampferzeugung wird der “Brillouin Boiler” genannt .

Presentation über Funktionsprinzip des “Brillouin Boilers”

Zwar erzeugt der Reaktor zur Zeit nur die zweifache Menge der eingesetzten Energie aber Godes gibt an er sei in der Lage den Energieausstoß durch Ein- und Ausschalten des Gerätes zu kontrollieren. Damit erfüllt sein Gerät eine wichtige Voraussetzung für eine kommerzielle Nutzung, die über Lizenzvergabe und Umsatzbeteiligung realisiert werden soll.

Das Los Alamos National Lab arbeitet an der Validierung von Godes Experimenten. Ein US-Patent ist beantragt. Im Gegensatz zu Rossis Geheimhaltungsbemühungen  setzt Godes auf Transparenz und reproduzierbare wissenschaftliche Ergebnisse.

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