Auch deutsche Firma arbeitet an Kalter Fusion

Eine deutsche Firma führt anscheinend Forschungen zur Kalten Fusion. Das 2005 gegründete Unternehmen mit dem Namen Marwan Chemie hat seinen Sitz in Berlin und wird von Dr. Jan Marwan geleitet. Es verfolgt die Absicht eine alternative Energiequelle zu entwickeln.

Dr. Jan Marwan

Marwan hat seinen Doktor in Elektrochemie an der University of Southampton in England gemacht. Seine Fachgebiete sind Oberflächen- und Materialwissenschaften, Nanotechnologie und chemische Sensoren.

Er scheint Nanotechnologie auch dazu verwenden zu wollen, um einen Kalte-Fusions Prozess zu entwickeln. Man plant die nanotechnologische Herstellung von Palladium mit gleichmäßiger Porenverteilung im Nanometerbereich. Dieses soll im Vergleich mit gewöhnliche Palladium ein günstigeres elektrochemisches Verhalten aufweisen und eine bessere Bestimmung und Kontrolle der Parameter, die Kernreaktionen von Deuteronen im Metall-Gitter ermöglichen, zulassen.

Marwan Chemie verfügt über ein Forschungs- und Entwicklungslabor – hier sollen die Reaktionsprozesse genau untersucht werden. Für den Nachweis einer Kernreaktion sollen die Produktion von Wärme, Emission von Tritium und Neutronen, die Erzeugung von Helium und die nukleare Transmutation des eingesetzten Metalls gemessen werden. Man hofft auf Erkenntnisse, die eine zuverlässige Kontrolle und Reproduzierbarkeit der Reaktionen ermöglichen sollen.

Ein Ziel des Unternehmens ist die Produktion kostengünstiger Reaktoren für niederenergetische Kernfusion oder Low Energy Nuclear Reaction (LENR). Welchen Stand die Entwicklung bereits erreicht hat, ist aus den Angaben auf der Firmenwebseite nicht ersichtlich.

Weitere Schwerpunkte der Firma umfassen Materialien für die Wasserstoffspeicherung, Kombinatorische Elektrosynthese, Medizinische Elektrochemie, Oberflächenkatalyse Elektrochemie. Außerdem bietet das Labor analytische und elektrochemische Messungen als Service an.

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