Der amerikanische Milliardär Jeff Bezon – Gründer, President und Geschäftsführer von Amazon.com – hat in eine kanadische Firma investiert, die versucht eine Kern-Fusions Anlage zur Energieerzeugung zu entwickeln.
Das Unternehmen mit Namen General Fusion hat seinen Sitz in Vancouver in British Columbia und hat bereits $19,5 Millionen an Kapital für die Entwicklung einer Anlage zur Kernverschmelzung zusammengetragen. Ein Teil dieser Gelder stammt anscheinend von Bezos Firma Bezos Expeditions.
Die Investitionsgelder sollen dazu verwendet werden, den Bau eines Generators zu finanzieren, der die Wirksamkeit der Kern-Fusions Technologie von General Fusion demonstrieren soll. Neben Bezos Expeditions stammen die Gelder von verschiedenen amerikanischen und kanadischen Venture Capital (Risikokapital) Firmen, sowie der Development Bank of Canada.
Das Prinzip des Generators besteht darin ein Plasma aus Deuterium und Tritium herzustellen, dieses mit einem Magnetfeld zu umschließen und damit zu komprimieren und so die Bedingungen für eine Verschmelzung von Atomkernen zu schaffen. Durch diesen Prozess würde sehr viel Wärme entstehen, mit der dann eine Dampfmaschine angetrieben würde, die wiederum Elektrizität erzeugen soll.
Die dafür notwendigen Wasserstoff-Isotope sollen aus Meerwasser bzw. Lithium gewonnen werden. General Fusion gibt auf der Firmenwebseite an, dass ein Patent beantragt wurde.
Bei General Fusion handelt es sich um ein Privatunternehmen, das von dem Physiker Dr. Michel Laberge geführt wird, der wohl auch der Erfinder der Technologie ist. Nach seiner Promotion hatte er am Canadian National Research Council in Ottawa und der L’ecole Polytechnique in Paris geforscht. Der Geschäftsführer ist Doug Richardson, der über Expertise für Produktentwicklung und –vermarktung verfügt.
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